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Gebärdensprache

Das unser großer Sohn nicht hören kann wurde 1998 festgestellt. Damals war es nicht so wie heute, das bei bestehenden OAE's und negativen BERA-Werten, ein CI implantierte. Damals wurde bei bei Kindern mit der "Auditorische Neuropathie" kein CI implantiert. Die Medizin war einfach noch lange nicht so weit wie heute. Er bekam damals zunächst Hörgeräte wovon er überhaupt keinen Nutzen hatte, ganz im Gegenteil. Diese waren viel zu laut und verstärkten nur ein gesundes Innenohr.

Heute sind Gebärdensprache, Dolmetscher, Gebärdennutzung in Kindergäten / Schulen (fast) eine Selbstverständlichkeit. 1998 aber war man davon noch weit entfernt. Der Große kam nicht in die Sprache, war sehr hyperaktiv und hatte mit sehr vielen und teilweise schlimmen Ohrentzündungen zu kämpfen. Von dem Mohr-Tranebjaerg hatte ja zu dem Zeitpunkt niemand eine Ahnung und man ging von einer "Auditorische Neuropathie" aus. Wir haben alles versucht, Logopädie, Ergotherapie und Sprach-Intensiv-Kurse besucht. Erst mit 12 Jahren wurde die LBG eingesetzt. Viel zu spät.

Heute würden wir es sicher anders machen.

 

 

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